Legal
Datenschutzerklärung
1. Einleitung und Geltungsbereich
Der Schutz personenbezogener Daten ist uns wichtig. Mit dieser Datenschutzerklärung informieren wir darüber, welche personenbezogenen Daten wir verarbeiten, zu welchen Zwecken und auf welcher rechtlichen Grundlage.
Diese Erklärung gilt für
- die rein informatorische Nutzung unserer Website sowie
- sämtliche vorvertraglichen und vertraglichen Geschäfts- und Mandatsbeziehungen im Rahmen unserer Unternehmensberatungsleistungen („CFO as a Service“).
2. Verantwortlicher und anwendbares Recht
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:
PSC Advisory GmbHBeethovenstraße 21a
53115 Bonn
Deutschland
E-Mail: info@psc-advisory.de
Telefon: +49 228 36032337
Für Datenschutzanfragen können Sie uns unter der vorgenannten E-Mail-Adresse mit dem Betreff „Datenschutz“ kontaktieren.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage der DSGVO sowie ergänzend des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), insbesondere soweit dieses spezielle Regelungen enthält (z. B. im Beschäftigtendatenschutz).
3. Datenverarbeitung beim Besuch unserer Website
3.1 Arten verarbeiteter Daten
Bei der rein informatorischen Nutzung unserer Website verarbeiten wir nur solche personenbezogenen Daten, die technisch erforderlich sind, um die Website bereitzustellen und deren Sicherheit zu gewährleisten. Dies betrifft insbesondere Server-Logfiles mit folgenden Inhalten:
- IP-Adresse des Abrufers
- Datum und Uhrzeit des Zugriffs
- abgerufene Seite bzw. Datei
- übertragene Datenmenge
- Browsertyp und -version
- Betriebssystem
3.2 Zweck und Rechtsgrundlage
Die Verarbeitung dient
- der Sicherstellung des technischen Betriebs und der Funktionsfähigkeit der Website sowie
- der Gewährleistung der IT-Sicherheit und der Abwehr von Missbrauch und Cyberangriffen.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einem sicheren und funktionsfähigen Online-Angebot).
3.3 Tracking, Analyse und Marketing
Wir setzen keine Analyse-, Tracking- oder Marketingtools ein und verwenden ausschließlich technisch notwendige Cookies. Eine automatisierte Auswertung des Nutzerverhaltens zu Analyse- oder Marketingzwecken findet nicht statt.
3.4 Speicherdauer
Server-Logfiles werden regelmäßig spätestens nach 7 Tagen gelöscht. Ausnahmen bestehen nur, wenn sicherheitsrelevante Ereignisse eine längere Aufbewahrung erforderlich machen; solche Daten werden gelöscht, sobald die Sicherheitsuntersuchung abgeschlossen ist, spätestens jedoch nach 30 Tagen.
3.5 Kontaktaufnahme und Anfragen
Bei einer Kontaktaufnahme per E-Mail oder über sonstige Kommunikationswege verarbeiten wir die mitgeteilten Daten (z. B. Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Inhalt der Anfrage) zur Bearbeitung der Anfrage und für etwaige Anschlussfragen.
Die Verarbeitung erfolgt auf Grundlage von
- Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (vorvertragliche Maßnahmen) oder
- Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an sachgerechter Kommunikation).
Die Daten werden gelöscht, sobald die Anfrage abschließend bearbeitet ist. Kommt es zu einem Mandatsverhältnis, richtet sich die Speicherdauer nach Abschnitt 6; andernfalls erfolgt eine Löschung spätestens nach 6 Monaten, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.
4. Datenverarbeitung im Rahmen von Mandats- und Beratungsleistungen
4.1 Betroffene Personengruppen und Datenkategorien
Im Rahmen der Anbahnung, Durchführung und Abwicklung von Mandats- und Beratungsverhältnissen verarbeiten wir personenbezogene Daten von:
- Mandanten und deren Vertretern bzw. Kontaktpersonen
- Geschäftsführern und Gesellschaftern von Mandanten
- Mitarbeitern und sonstigen Beteiligten von Mandanten, soweit dies für die Leistungserbringung erforderlich ist
Verarbeitet werden insbesondere:
- Stamm- und Kontaktdaten
- Kommunikations- und Vertragsdaten
- Finanz- und Unternehmensdaten
- Mitarbeiter- und Geschäftsführerdaten (z. B. Vergütungs- und Abrechnungsdaten)
- technische Zugriffsdaten beim Einsatz gemeinsamer IT-Systeme
4.2 Besondere Kategorien personenbezogener Daten
Besondere Kategorien personenbezogener Daten im Sinne des Art. 9 DSGVO werden grundsätzlich nicht verarbeitet. Sollte deren Verarbeitung im Einzelfall ausnahmsweise erforderlich sein, erfolgt dies ausschließlich auf Weisung des Mandanten, auf gesonderter rechtlicher Grundlage und unter erhöhten Sicherheitsmaßnahmen. Der Mandant trägt die Verantwortung für die Rechtmäßigkeit der Weisung.
4.3 Zwecke und Rechtsgrundlagen
Die Verarbeitung erfolgt insbesondere auf Grundlage von:
- Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag und vorvertragliche Maßnahmen)
- Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (gesetzliche Verpflichtungen)
- Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigte Interessen)
Unsere berechtigten Interessen liegen insbesondere in
- der ordnungsgemäßen, effizienten und professionellen Mandatsdurchführung,
- der Qualitätssicherung und Haftungsvermeidung,
- der IT-Sicherheit und dem Schutz vor Cyberangriffen,
- der Verteidigung gegen Rechtsansprüche sowie der Durchsetzung eigener Ansprüche.
Für diese Verarbeitungen wurde eine dokumentierte Interessenabwägung durchgeführt. Die Verarbeitung erfolgt nur, soweit sie erforderlich ist und keine überwiegenden Interessen oder Grundrechte der betroffenen Personen entgegenstehen.
4.4 Datenquellen und Informationspflichten
Personenbezogene Daten erhalten wir regelmäßig vom Mandanten oder dessen Ansprechpartnern. Daten von Mitarbeitern oder sonstigen Dritten der Mandanten werden vom Mandanten bereitgestellt. Die Information dieser betroffenen Personen erfolgt grundsätzlich durch den Mandanten als Verantwortlichen.
Soweit wir personenbezogene Daten nicht unmittelbar bei der betroffenen Person erheben und uns im Einzelfall eigenständige Informationspflichten treffen, erfüllen wir diese Pflichten nach Maßgabe der Art. 13 und 14 DSGVO.
5. Rollenverteilung, Empfänger und Drittlandübermittlungen
5.1 Rollenverteilung
Wir handeln als Verantwortlicher im Sinne der DSGVO für unsere eigene Mandantenverwaltung, Abrechnung, Organisation sowie zur Erfüllung gesetzlicher und berufsrechtlicher Compliance-Pflichten.
Soweit wir im Auftrag von Mandanten laufende buchhalterische oder vergleichbare operative Leistungen erbringen und der Mandant über Zweck und Mittel der Datenverarbeitung entscheidet, handeln wir als Auftragsverarbeiter; entsprechende Vereinbarungen nach Art. 28 DSGVO bestehen.
In allen anderen Fällen sind wir selbst Verantwortliche für die von uns durchgeführten Verarbeitungen.
5.2 Dienstleister
Zur Leistungserbringung setzen wir externe Dienstleister (z. B. IT-, Cloud-, Infrastruktur- und Kommunikationsdienstleister) als Auftragsverarbeiter ein. Eine aktuelle Übersicht der eingesetzten Auftragsverarbeiter, deren Sitz und Funktion wird auf Anfrage gemäß Art. 15 Abs. 1 lit. c DSGVO bereitgestellt.
5.3 Weitergabe an Behörden
Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Behörden erfolgt nur, wenn wir hierzu gesetzlich verpflichtet sind. Der Mandant wird hierüber informiert, soweit dem keine gesetzliche Verpflichtung entgegensteht.
5.4 Drittlandübermittlungen
Sofern Dienstleister mit Sitz außerhalb der EU/des EWR (insbesondere in den USA) eingesetzt werden, erfolgt die Übermittlung personenbezogener Daten ausschließlich auf Grundlage von
- EU-Standardvertragsklauseln (SCC) nach Art. 46 DSGVO sowie
- ergänzenden technischen und organisatorischen Maßnahmen gemäß der EuGH-Rechtsprechung („Schrems II“), insbesondere Datenminimierung, rollenbasierte Zugriffskontrollen, Transportverschlüsselung (TLS/HTTPS) sowie – soweit angemessen – Verschlüsselung bei der Speicherung.
Eine aktuelle Übersicht zu konkreten Drittlandübermittlungen und den jeweils eingesetzten Schutzmaßnahmen wird auf Anfrage bereitgestellt.
6. Speicherdauer
Personenbezogene Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die jeweiligen Zwecke erforderlich ist.
- Website-Daten: Löschung regelmäßig spätestens nach 7 Tagen, bei Sicherheitsvorfällen spätestens nach 30 Tagen.
- Geschäfts- und Rechnungsunterlagen: Speicherung gemäß handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungspflichten für 6 oder 10 Jahre.
- Sonstige Mandantenkommunikation und interne Unterlagen: Löschung mit Zweckfortfall, spätestens 2 Jahre nach Beendigung des Mandats, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen oder die Aufbewahrung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist (bis zum Ablauf der gesetzlichen Verjährungsfristen, regelmäßig drei Jahre nach Beendigung des Mandats gemäß §§ 195 ff. BGB).
Nach Ablauf der Fristen werden die Daten gelöscht oder anonymisiert.
7. Rechte der betroffenen Personen
Betroffene Personen haben insbesondere das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit sowie Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen. Sofern eine Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht, kann diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
Anträge zur Wahrnehmung von Betroffenenrechten können jederzeit an info@psc-advisory.de gerichtet werden und werden grundsätzlich innerhalb eines Monats beantwortet.
Unabhängig hiervon besteht das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren. In der Regel zuständig ist:
Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW)Kavalleriestraße 2–4
40213 Düsseldorf
E-Mail: poststelle@ldi.nrw.de
Website: https://www.ldi.nrw.de
Alternativ kann jede Datenschutzaufsichtsbehörde angerufen werden.
Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 DSGVO findet nicht statt.
8. Pflicht zur Bereitstellung personenbezogener Daten
Website-Besuch: Die Bereitstellung technischer Daten (z. B. IP-Adresse, Browserinformationen, Zeitpunkt des Zugriffs) ist technisch erforderlich, um unsere Website bereitzustellen und deren Sicherheit zu gewährleisten. Eine darüber hinausgehende Pflicht zur Bereitstellung personenbezogener Daten besteht nicht.
Kontaktaufnahme und Mandatsverhältnis: Zur Anbahnung und Durchführung eines Mandatsverhältnisses ist die Bereitstellung von Stamm-, Kontakt- und Vertragsdaten erforderlich. Ohne diese Daten ist eine Bearbeitung von Anfragen bzw. die Durchführung eines Mandats nicht möglich.
Gesetzliche Verpflichtungen: Soweit gesetzliche Aufbewahrungs-, Dokumentations- oder Nachweispflichten bestehen, ist die Bereitstellung der hierfür erforderlichen Daten gesetzlich vorgeschrieben.
9. Kommunikationsmittel
Die Kommunikation mit Mandanten erfolgt insbesondere per E-Mail, Telefon und Videokonferenz.
E-Mail-Kommunikation: E-Mails werden im Internet grundsätzlich unverschlüsselt übertragen und können auf dem Übertragungsweg von Dritten zur Kenntnis genommen werden. Wir empfehlen daher, besonders sensible Informationen nicht per unverschlüsselter E-Mail zu übermitteln. Auf Wunsch stellen wir verschlüsselte Kommunikationswege zur Verfügung.
Telefonate und Videokonferenzen werden nicht aufgezeichnet. Notizen oder Gesprächsprotokolle unterliegen den Regelungen zur Speicherdauer gemäß Abschnitt 6.
10. Datensicherheit, Datenschutzbeauftragter und Änderungen
Wir treffen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen gemäß Art. 32 DSGVO, insbesondere Zugriffsbeschränkungen, Berechtigungskonzepte, Verschlüsselung, regelmäßige Datensicherungen und Schulungen. Eine vollständige Sicherheit kann technisch nicht garantiert werden.
Die Voraussetzungen zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten liegen nicht vor. Bei Fragen zum Datenschutz können Sie sich jederzeit an den Verantwortlichen wenden.
Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung anzupassen. Maßgeblich ist jeweils die aktuelle, auf unserer Website veröffentlichte Fassung. Bei wesentlichen Änderungen informieren wir Mandanten auf geeignete Weise.